Die Übung ist auf Deutsch; die verlinkten Erklärungsseiten sind auf Türkisch.

C1.2 · Modalität

Modalverben: subjektiver Gebrauch (Modalverben für Vermutung und Hörensagen)

Im subjektiven Gebrauch drücken Modalverben Vermutung oder Hörensagen aus: muss (fast sicher), dürfte (wahrscheinlich), könnte (möglich), soll (andere sagen es), will (die Person behauptet es selbst), mag (vielleicht/Einräumung). Für die Vergangenheit gilt das Muster ‚muss … gemacht haben‘. Die richtige Form finden Sie in der Übung selbst heraus. Alle Inhalte sind auf Deutsch.

Erkennen: Ordnen Sie jedem Satz seine Bedeutung zu. Der subjektive Gebrauch drückt eine Vermutung oder Behauptung aus, der objektive eine Notwendigkeit oder einen Wunsch.

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Wie geht es weiter?
C1 · MODALVERBEN SUBJEKTIV
C1-Übungen: Modalverben im subjektiven Gebrauch

Auf C1 bekommen Modalverben eine zweite Bedeutungsebene: Sie bezeichnen nicht mehr Fähigkeit oder Notwendigkeit, sondern die Haltung des Sprechers zu einer Aussage. „Sollen“ gibt Gehörtes wieder, dessen Wahrheit nicht garantiert ist: „Der neue Chef soll sehr streng sein“ (so sagt man). „Wollen“ gibt die eigene, oft skeptisch aufgenommene Behauptung des Subjekts über sich selbst wieder: „Er will den ganzen Roman an einem Tag gelesen haben.“ „Müssen“ und „dürfen“ dagegen sind Schlussfolgerungen des Sprechers; „müssen“ drückt eine starke, fast sichere Vermutung aus („Sie muss schon zu Hause sein“), „dürfte“ eine vorsichtige Wahrscheinlichkeit („Das dürfte stimmen“). Bezieht man sich auf die Vergangenheit, bildet man die Struktur meist mit Modalverb + Infinitiv II: „Er soll im Ausland studiert haben.“

📌
Goldene Regel: Im subjektiven Gebrauch (Vermutung) bedeutet muss hohe Wahrscheinlichkeit, dürfte eine wahrscheinliche Annahme, könnte eine Möglichkeit; soll/will geben die Behauptung anderer bzw. des Subjekts selbst wieder.

In der Übung bestimmen Sie in jedem Satz, welche subjektive Bedeutung vorliegt; sobald Sie eine Antwort markieren, erscheint eine kurze Rückmeldung mit der richtigen Lösung und der Begründung. So festigen Sie den feinen Unterschied zwischen „soll“ und „will“ oder zwischen dem sicheren „muss“ und dem vorsichtigen „dürfte“, indem Sie es ausprobieren. In den Lese- und Hörteilen von Goethe-Zertifikat C1, telc C1 und TestDaF wird oft geprüft, ob man Hörensagen und Schlussfolgerung unterscheidet, in der DSH dagegen, ob man diese Strukturen beim Schreiben richtig konjugiert. Gerade wenn Sie beim Vergangenheitsbezug mit Infinitiv II oder bei der Personalform unsicher sind, sehen Sie durch die sofortige Korrektur Ihren Fehler, bevor er sich festsetzt.

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Kurz beantwortet

Was enthält die Übung „Modalverben: subjektiver Gebrauch“?

Die Übung „Modalverben: subjektiver Gebrauch“ gehört zum Niveau C1 und besteht aus 5 Schritten mit insgesamt 50 Aufgaben: 10 Zuordnungen, 30 Multiple-Choice-Fragen und 10 Lückenaufgaben.

Die Schritte der Reihe nach: Zuordnen · Gewissheit · objektiv/subj. · Richtig/Falsch · Schreiben.

Nach jeder Antwort erhalten Sie sofort eine Rückmeldung; die Übung läuft im Browser, ist kostenlos und erfordert weder Anmeldung noch Installation.

Wo kann ich das Thema „Modalverben: subjektiver Gebrauch“ lernen?

Die Erklärung zu dieser Übung steht auf der Seite Subjektiver Gebrauch der Modalverben (C1) (auf Türkisch). Lesen Sie dort die Regel und festigen Sie sie dann mit den 50 Aufgaben auf dieser Seite.